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Mittelohrentzündung: Sind Antibiotika doch von Vorteil?
Eine akute Otitis media ist bei Kindern häufig. Die Paukenergüsse können das Trommelfell schädigen und zu bleibenden Hörschäden führen, die operative Eingriffe notwendig machen. Eine Studie im JAMA Pediatrics zeigt, dass Antibiotika die Dauer der Paukenergüsse deutlich verkürzen kann. Ob sich dadurch auch Hörschäden und Operation verhindern lassen, bleibt offen.
JAMA Pediatr. 2014;168(7):635-641 , Tapiainen T et al.

Tinnitus: Neue Kombinationstherapie hilft besser gegen Ohrgeräusche
Die Tinnitus-Retraining-Therapie und die Verhaltenstherapie sind wissenschaftlich anerkannte Methoden, bei denen die Patienten lernen, den störenden Tinnitus auszublenden. Eine randomisierte Studie im Lancet verglich eine individuell angepasste Kombination beider Ansätze mit der Standardtherapie.
Lancet 2012;379:1951-1959 , Cima RF et al.

Passivrauchen bei Teenagern mit Hörverminderung assoziiert
Kinder, welche chronisch Rauch ausgesetzt sind, leiden gehäuft unter Otitiden. Nun haben die Autoren einer Studie belegt, dass rauchexponierte Adoleszente in der Audiometrie auch häufiger eine Hörverminderung aufweisen.
Arch Otolaryngol Head Neck Surg 2011;137:655-662 , Lalwani AK et al

Hörsturz: Steroide per Injektion ins Mittelohr der oralen Therapie ebenbürtig
Die Verabreichung hoch dosierter Steroide ist der Hauptpfeiler der Behandlung des akuten Hörsturzes. Die Autoren einer im JAMA publizierten Studie haben die Applikation des Wirkstoffs per Injektion durch das Trommelfell ins Mittelohr mit der oralen Einnahme verglichen.
JAMA 2011;305:2071-2079 , Rauch SD et al

Antibiotika versus Placebo bei Otitis media beim Kind
Die Diskussion um die Frage, ob, und wenn ja bei welchen Kindern mit Otitis media zu welchem Zeitpunkt Antibiotika eingesetzt werden sollen, geht weiter. Im NEJM wurde aktuell eine Studie publiziert, welche der Therapie mit Antibiotika bei kleinen Kindern mit Otitis eine signifikant bessere Wirksamkeit gegenüber Placebo attestiert.
NEJM 2011;364:116-126 , Tähtinen PA et al

Review: Diagnose und Therapie der akuten Otitis Media beim Kind
Die akute Otitis media ist die häufigste Diagnose im Kindesalter, welche zu einer Verschreibung von Antibiotika führt. Coker und Kollegen haben eine systematische Literaturreview zu diagnostischen Kriterien und zur Wirksamkeit therapeutischer Interventionen durchgeführt.
JAMA 2010;304:2161-2169 , Coker TR et al

Otitis media bei Kleinkindern: Langzeiteffekt von Amoxicillin
Amoxicillin wird bei Kleinkinder mit akuter Mittelohrentzündung häufig eingesetzt. Eine holländische Studie untersuchte den Langzeiteffekt der Amoxicillingabe auf die Rezidivrate.
BMJ 2009;338:b2525 , Bezáková N et al.

Gleichgewichtsstörungen als Ursache von Stürzen
Gleichgewichtsstörungen sind eine wichtige Ursache von Stürzen im Alter. Deren Prävalenz wird gemäss einer in den Archives of Internal Medicine publizierten Studie allerdings unterschätzt.
Arch Intern Med 2009;169:938-944 , Agrawal Y et al.

Empfehlungen beim Umgang mit durch Cerumen verstopften Ohren
Die Amerikanische Vereinigung der HNO-Ärzte hat in einer Spezialausgabe des Journals „Otolaryngology–Head and Neck Surgery“ Empfehlungen abgegeben, bei welchen Patienten und auf welche Art verdichtetes Cerumen am besten aus dem Gehörgang entfernt wird.
Otolaryngol–Head Neck Surg 2008;139:S1-S21 , Roland PS et al

Otitis media: Antibiotika verhindern Paukenerguss nicht
Der Einsatz von Antibiotika bei akuter Otitis media ist ebenso verbreitet wie umstritten. Ob damit bei Kindern ein Paukenerguss nach einer akuten Otitis verhindert werden kann, wurde in dieser Metaanalyse evaluiert.
Arch Otolaryngol Head Neck Surg 2008;134:128-132 , Koopman L et al

Lidocain-Ohrtropfen gegen Schmerzen bei akuter Otitis media
Ohrschmerzen aufgrund einer akuten Otitis media bei Kindern ist ein häufiges pädiatrisches Problem, dessen akute Behandlung oft unbefriedigend ist. Bolt und Kollegen haben in einer kleinen Studie die Effektivität von topischem Lidocain gegen die Ohrschmerzen untersucht.
Arch Dis Child 2008;93:40-44 , Bolt P et al

Metaanalyse: Steroide bei akutem Hörsturz
Zur Behandlung eines akuten Hörsturzes werden oft systemische Steroide eingesetzt. Begründet wird dies auf deren entzündungshemmende und Ödem-abschwellende Wirkung im Hörorgan. Gemäss dieser Metaanalyse ist jedoch der standardmässige Einsatz von Steroiden bei einem Hörsturz in Frage zu stellen.
Arch Otolaryngol Head Neck Surg 2007;133:582-586 , Conlin AE et al

Tympanostomie und Entwicklungsstand bei 9- bis 11-jährigen Kindern
Bei Kindern unter 3 Jahren mit persistierendem Mittelohrerguss hat die frühzeitige verglichen mit der verzögerten Einlage eines Paukenröhrchens zu keiner verbesserten sprachlichen und geistigen Entwicklung bis zum Alter von 6 Jahren geführt. Andere wichtige Entwicklungsparameter sind erst später als mit 6 beurteilbar und wurden nun in dieser im NEJM präsentierten Studie untersucht.
NEJM 2007;356:248-261 , Paradise JL et al

Akute Otitis media bei Kindern: Wait and see - erst dann Antibiotika
Bei Kindern ist eine akute Otitis media der häufigste Grund für die Verschreibung von Antibiotika. Die Autoren einer im JAMA publizierten, randomisierten Studie haben untersucht, wie sich die verzögerte Einnahme von Antibiotika auf den Krankheitsverlauf und den Antibiotikakonsum auswirkt.
JAMA 2006;296:1235-1241 , Spiro DM et al

Behandlungs-Guidelines für die akute Otitis Externa
Die American Academy of Otolaryngology – Head and Neck Surgery Foundation (AAO-HNSF) hat erstmals Richtlinien für die Behandlung der akuten Otitis Externa (AOE) herausgegeben. Die neuen Empfehlungen wurden in der Aprilausgabe des Otolaryngology – Head and Neck Surgery (Supplement) publiziert.
Otolaryngol Head Neck Surg. 2006;134(suppl):24-48 , Rosenfeld R et al

Frühzeitiger Einsatz von Paukenröhrchen bringt keinen Entwicklungsvorteil
Bei Kleinkindern mit chronischer Otitis media mit persistierendem Paukenhöhlenerguss werden häufig Paukenröhrchen zur Drainage eingesetzt, um Entwicklungsverzögerungen zu vermeiden. Frühere Studien haben gezeigt, dass ein frühzeitiger gegenüber einem verzögerten Einsatz der Röhrchen keinen Entwicklungsvorteil bis zum Ende des dritten Lebensjahres bringt . Die Autoren verglichen hier den Outcome beider Strategien bis zum Schulalter.
NEJM 2005;353:576-586 , J. L. Paradise et al

Cerumenolytika nicht effektiver als sterile Kochsalzlösung
Vor der Ohrspülung, aufgrund einer Verstopfung des Gehörgangs durch Ohrschmalz, werden oft spezifische Substanzen in den Gehörgang geträufelt, um den Ohrschmalz aufzulösen. Eine randomisierte Studie hat die Effektivität dieser Wirkstoffe evaluiert.
Arch Otolaryngol Head Neck Surg 2004;130:1175-1177 , P. S. Roland et al

Therapie der Neuronitis vestibularis
Die vestibuläre Neuritis ist die zweithäufigste Ursache für einen peripheren vestibulären Schwindel, wahrscheinlich durch eine Reaktivierung des Herpes simplex Typ 1 Virus hervorgerufen. Eine randomisierte Studie hat die Wirksamkeit von Kortikosteroiden, antiviralen Substanzen und deren Kombination bei der Therapie der Neuronitis vestibularis evaluiert.
NEJM 2004;351:354-361 , M. Strupp et al

Adenoidektomie bei Kleinkindern mit rezidivierenden Otitiden nicht indiziert
Die Adenoidektomie scheint bei einigen über 4jährigen Kindern mit rezidivierender Otitis media und permanenter Effusion einen Benefit zu bringen. Ob diese präventive Therapie auch bei Kindern unter 2 Jahren, welche das höchste Risiko für immer wiederkehrende Otitiden haben, angebracht ist haben finnische ORL-Fachleute in einer randomisierten Studie untersucht.
BMJ 2004;328:487 , Koivunen P et al

Therapie der akuten Otitis externa
Lokal applizierte Ohrentropfen bilden die Basis der Behandlung einer akuten Otitis externa. Erhältlich sind Tropfen mit Säuren, mit Antibiotika, mit Steroiden oder mit einer Kombination der genannten Substanzen. In der folgenden randomisierten Studie wurden diverse Therapiemöglichkeiten miteinander verglichen.
BMJ 2003;327:1201-1205 , F. A M Van Balen et al

 
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