|
|
| |
|
| |
Artikel 1-20 / 2099 |
| |
|
|
Vorhofflimmern: CHA2DS2-VASc-Score verbessert Einschätzung des Schlaganfallrisikos Der CHA2DS2-VASc-Score ist eine Modifiaktion des vor allem in Europa verwendeten CHADS2.Scores und erlaubt eine etwas feinere Differenzierung bei Patienten mit geringem Schlaganfallrisiko. Ob diese Verfeinerung tatsächlich auch eine bessere Risikostratifizierung ermöglicht, wurde in einer Registerstudie, der bislang grössten Studie zur Validierung des neuen Score-Systems geprüft. Thromb Haemost 2012;107(6) , Olesen JB et al.
|
|
Thromboserisiko bei nicht-oralen Kontrazeptiva Dass orale Kontrazeptiva das Thromboserisiko erhöhen wurde bereits kurz nach deren Einführung in den 60er Jahren erkannt und in einer Reihe epidemiologischer Studien untersucht. Wenige Erkenntnisse gab es bisher zum Thromboserisiko bei nicht-oralen Kontrazeptiva. Eine Dänische Studie im BMJ untersuchte diesen Zusammenhang. BMJ 2012;344:e2990 , Lidegaard O et al.
|
|
Probiotika zum Schutz vor Antibiotika-assoziiertem Durchfall Probiotika sind lebende Mikroorganismen, deren Aufnahme gesundheitsfördernd sein soll. So sollen sie beispielsweise vor Durchfall als Nebenwirkung einer Antibiotikaeinnahme schützen. Eine Metaanalyse im JAMA untersuchte, ob sich das Risiko einer Antibiotika-assoziierten Diarrhoe mit Probiotika senken lässt. JAMA 2012;307:1959-1969 , Hempel S et al.
|
|
ARISTOTLE: Auch Patienten mit Schlaganfall-Anamnese profitieren In einer aktuellen Subgruppenanalyse der ARISTOTLE-Studie profitieren auch jene Patienten mit Vorhofflimmern von Apixaban (Faktor Xa-Hemmer), die zuvor bereits einen Schlaganfall oder eine TIA erlitten hatten. Lancet Neurology 2012, Online Publikation am 8. Mai , Easton D et al. for the ARISTOTLE Committees Investigators
|
|
Vorhofflimmern: Frauen haben höheres Hirnschlagrisiko - trotz Antikoagulation mit Warfarin Frühere Studien ergaben, dass Frauen mit Vorhofflimmern ein höheres Hirnschlagrisiko haben als Männer. Als mögliche Ursache wird eine unzureichende Antikoagulation mit Warfarin bei Frauen diskutiert. Eine kanadische Studie im JAMA untersuchte nun diesen Zusammenhang. JAMA 2012;307:1952-1958 , Meytal Avgil Tsadok
|
|
Stressinkontinenz: Urodynamische Funktionsdiagnostik für Operationserfolg belanglos? In den vergangenen Jahren wurde die Sinnhaftigkeit der urodynamischen Funktionsdiagnostik vor geplanter Operation der Stressinkontinenz angezweifelt. Sie sei weder für die Operationsindikation noch für den Therapieerfolg von Bedeutung. Eine randomisierte klinische Studie sollte dies prüfen. N Engl J Med 2012; Online Publikation am 2. Mai , Nager CW et al.
|
|
Herzinsuffizienz: Direktvergleich von ASS und Warfarin zur Hirnschlag-Prävention Die WARCEF-Studie verglich die Wirksamkeit von ASS vs. Warfarin bezüglich Mortalität und Prävention von Schlaganfall bei Patienten mit systolischer Herzinsuffizienz und Sinusrhytmus. Bisher liegen keine eindeutigen Daten vor, die die Überlegenheit einer der beiden Therapien in dieser Situation zeigen. New Engl J Med 2012, Online Publikation am 2. Mai , Homma S et al. for the WARCEF Investigators
|
|
Plaquepsoriasis: Vergleich der Therapien in der klinischen Praxis Eine Studie in den Archives of Dermatology verglich die Wirksamkeit der verschiedenen Psoriasis-Behandlungen in der Versorgungsrealität. Verglichen wurden systemische (vorwiegend immunsuppresiven) Wirkstoffe, Biologika und Phototherapie. Arch Dermatol 2012;148:487-494 , Gelfand JM et al.
|
|
Geschlechtermedizin: Männer werden nach Spitalentlassung häufiger rehospitalisiert Eine Studie im BMJ scheint zu bestätigen, dass Männer generell weniger auf ihre Gesundheit achten und Gesundheitsmuffel sind, selbst nach einem Aufenthalt im Spital. Die Untersuchung zeigte, dass das starke Geschlecht deutlich häufiger kurze Zeit nach der Entlassung wieder im Spital landet als Frauen. BMJ Open 2012;2:e000428 , Woz S et al.
|
|
Typ-2-Diabetes: Neue US-Leitlinie zur medikamentösen Behandlung publiziert Die aktuell in den Annals of Internal Medicine publizierte Leitlinie fasst die Ergebnisse von mehr als 100 Studien zusammen, in denen die Wirkung der einzelnen Antidiabetika und der verschiedenen Kombinationen direkt miteinander verglichen wurde. Der Klassiker Metformin bleibt erste Wahl, wenn eine Änderung des Lebensstils den BZ nicht ausreichend senkt. Ann Intern Med 2012;156:218-231 , Qaseem A et al. for the Clinical Guidelines Committee of the American College of Physicians
|
|
Frühgeborene: Frühe enterale Ernährung erhöht NEK-Risiko nicht Bisherige Studien konnten für den frühen enteralen Nahrungsbeginn weder ein erhöhtes noch ein vermindertes Risiko für nekrotisierende Enterokolitis (NEK) nachweisen. Eine aktuelle Studie bestätigt die heutigen Empfehlungen zur frühen enteralen Umstellung. Pediatrics 2012, Online Publikation am 9. April , Leaf A et al. on behalf of the Abnormal Doppler Enteral Prescription Trial Collaborative Group
|
|
Akutes Koronarsyndrom: Glukose-Insulin-Kalium (GIK-Lösung) in der Notfallbehandlung Laborstudien lassen vermuten, das Infusionen mit Glukose-Insulin-Kalium-Lösung (GIK) bei akutem Koronarsyndrom, ischämiebedingte Arrhythmien und Myokardinfarkte verhindern könnten. Dies wurde nun erstmals im echten Notfallsetting bei Patienten mit ACS-Verdacht überprüft. JAMA 2012, Online Publikation am 27. März , Selker HP et al.
|
|
Frühe rheumatoide Arthritis: TNF-Hemmer vs. Basis-Antirheumatika Die SWEFOT-Studie verglich bei Patienten mit früher RA die Zugabe des TNF-Hemmers Infliximab zu Methotrexat (MTX) mit traditioneller Kombinationsbasistherapie (MTX plus Sulfasalazin und Hydrochlorochin). Die 2-Jahresdaten wurden online im Lancet publiziert. Lancet 2012, online Publikation am 29 März , van Vollenhoven RF et al. for the Swefot study group
|
|
Herzinsuffizienz: Direktvergleich von Loasartan und Candesartan in Registerstudie Angiotensin-Rezeptorblocker (ARB) verbessern bei Patienten mit Herzinsuffizienz (HI) die Prognose (Mortalität, Hospitalisationen wegen HI). Allerdings gibt es keine direkten Vergleichsstudien zwischen den einzelnen Substanzen. Eine Auswertung des schwedischen HI-Registers im JAMA verglich die Assoziation der Gesamtmortalität mit den ARB Losartan und Candesartan. JAMA 2012;307:1506-1512 , Svanström H et al.
|
|
PPI begünstigen Darminfektionen Protonenpumpenhemmer (PPI) werden weltweit grosszügig bei Beschwerden im oberen Gastrointestinaltrakt verschrieben. Viele enteropathogenen Keime sind jedoch säureempfindlich, sodass der Wegfall der Säurebarriere das Infektrisiko erhöhen könnte. Ein systematischer Review untersuchte den Zusammenhang zwischen PPI und bakterielle Infektionen durch enteropathogene Keime. Aliment Pharmacol Ther 2011; 34: 1269–1281 , Bavishi C und Dupont HL
|
|
Ischämische Erkrankungen: Vorapaxar zu Sekundärprävention Die gross angelegte TRA-2P-Studie prüfte, ob Risikopatienten mit bestehenden vaskulären Erkrankungen von einer Sekundärprävention mit dem neuen Thrombinrezeptor-Antagonisten Vorapaxar profitieren. Die Ergebnisse wurden zeitgleich beim Kongress des American College of Cardiology (ACC) in Chicago und in New England Journal of Medicine publiziert. N Engl J Med 2012, Online Publikation am 24. März , Morrow DA et al. for the TRA 2P–TIMI 50 Steering Committee and Investigators
|
|
Koffeinhaltige Analgetika besser wirksam als Einzelsubstanzen Koffein soll als analgetisches Adjuvans den Effekt von rezeptfreien Analgetika wie Paracetamol, Ibuprofen oder Azetylsalicylsäure verstärken. Die Datenlage dazu ist allerdings beschränkt. Eine aktuelle Cochrain Revue führte alle bisherigen Daten zum Vergleich von koffeinhaltigen Analgetika mit den Einzelsubstanzen zusammen. Cochrane Database Syst Rev. 2012, Online Publikation am 14. März , Derry CJ et al.
|
|
Typ-2-Diabetes: Zwei aktuelle Studien bestätigen Nutzen der bariatrischen Chirurgie Zwei zeitgleich auf dem Jahrestreffen des American College of Cardiology in Chicago und im N Engl J Med. publizierte Studien zeigen, dass mit der bariatrischen Chirurgie gegenüber der medikamentösen Therapie eine deutlich bessere Blutzuckerkontrolle erzielt wird, die einer Diabetes-Remission entspricht. N Engl J Med 2012, Online Publikationen am 26. März , Schauer PR et al. und Mingrone G et al.
|
|
Myokardinfarkt: Abciximab verringert Infarktgrösse Eine distale Embolisierung von Thrombusmaterial während einer Koronarintervention kann negative Auswirkungen auf die Infarktgrösse haben. Die INFUSE-AMI-Studie prüfte die intrakoronare Abciximab Applikation und Thrombusaspiration bei Patienten mit PCI für einen Vorderwandinfarkt mit ST-Hebung. Die Ergebnisse wurden zeitgleich auf dem ACC in Chicago und im JAMA online publiziert. JAMA 2012; Online Publikation am 25 März , Stone GW et al. for the INFUSE-AMI Investigators
|
|
EINSTEIN-PE: Rivaroxaban zur Initialbehandlung und Sekundärprävention bei Lungenembolie Der orale Gerinnungshemmer Rivaroxaban hat sich bei der Behandlung von Patienten mit akuter symptomatischer Lungenembolie als genauso wirksam und sicher erwiesen wie die akutelle Standardtherapie. Die Studienergebnisse wurden aktuell auf dem Jahreskongress des American College of Cardiology (ACC) vorgestellt und zeitgleich im NEJM publiziert. N Engl J Med 2012, Online Publikation am 26. März , The EINSTEIN–PE Investigators
|
 |
 |
| |
| Artikel 1-20 / 2099 |
 |
|
Seite 1 von 105 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
|
 |
 |