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Evolocumab schützt vor Herzinfarkt und Schlaganfall
Der monoklonale Antikörper Evolocumab, der zur Behandlung der familiären Hypercholesterinämie und zur LDL-C Senkung zugelassen ist, kann bei Hochrisikopatienten mit koronarer Herzkrankheit die Rate an Herzinfarkten und Schlaganfällen senken. Dies zeigte eine kürzlich im New England Journal of Medicine publizierte Studie.


Rivaroxaban oder Aspirin zur Langzeit Antikoagulation nach TVT
Das Risiko einer erneuen Thromboembolie liegt bei rund 10% nach Absetzen der Antikoagulationstherapie. Eine neue Studie mit Rivaroxaban zeigt einen gleichwertig guten Schutz vor erneuter Thromboembolie mit der Dosierung 10 mg oder 20 mg. Im Vergleich zu Aspirin ist die Rivaroxaban-Therapie wirksamer.


Bariatrische Chirurgie bei Typ-2-Diabetes erfolgversprechend
Typ-2-Diabetes Patienten erreichen mit bariatrischer Chirurgie eine bessere Glykämiekontrolle, eine bessere Gewichtkontrolle, tiefere Cholesterinwerte und benötigen weniger Insulin.


Neue COPD Guidelines - GOLD 2017 Report
Seit der Flame Studie von Juni 2016 ist ein Paradigmenwechsel in der COPD-Therapie im Gang. Die überarbeiteten Richtlinien der Global Initiative for Chronic Obstructive Lung Disease (GOLD) widerspiegeln diesen Paradigmenwechsel.


Rotatorenmanschettenruptur: offene versus arthroskopische Chirurgie.
Die optimale Behandlung der Rotatorenmanschettenruptur wird kontrovers diskutiert. Eine kürzlich publizierte randomisierte Studie bringt auch nicht Klarheit hinsichtlich dem operativen Vorgehen.


Ticagrelor vs. Clopidogrel bei peripherer arterieller Erkrankung
Die Plättchenhemmer Ticragelor und Clopidogrel unterscheiden sich nicht hinsichtlich kardiovaskulären Ereignissen bei Patienten mit peripherer arterieller Erkrankung wie eine kürzlich im New England Journal of Medicine publizierte randomisierte Studie zeigte.


Wie tief soll der Blutdruck gesenkt werden?
Seit Publikation der SPRINT Studie, die eine Reduktion der kardiovaskulären Ereignisse bei einer syst. Blutdrucksenkung unter 120 mm Hg im Vergleich zu unter 140 mm Hg gezeigt hat, wird heftig diskutiert, welches nun der optimale Zielwert bei Hypertonie-Patienten ist. Eine im American Journal of Medicine publizierte Meta-Analyse hat nun die Zielblutdruckwerte <120 mm Hg, <130 mm Hg, <140 mm Hg, <150 mm Hg und <160 mm Hg verglichen.


177Lutetium-Dotate bei fortgeschrittenen, progressiven somatostatin-rezeptor-positiven neuroendokrinen Tumoren des Mitteldarms - Ergebnisse einer Phase 3 Studie.
Patienten mit fortgeschrittenen, somatostatin-rezeptor-positiven neuroendokrinen Mitteldarm-Tumoren wiesen unter 177Lu-Dotatate im Vergleich mit Octreotide LAR Monotherapie eine höhere Ansprechrate und ein längeres progressionsfreies Überleben auf.


TMAO: Ein Darmbakterien-abhängiger Marker für die Risikobeurteilung bei akutem Koronarsyndrom
Die Dambesiedelung mit Bakterien, das so genannte Mikrobiom, hat offenbar einen Einfluss auf das Risiko und die Prognose bei Herzkreislauferkrankungen, wie eine kürzlich im European Heart Journal publizierte Studie zeigt.


Ipilimumab bei fortgeschrittenem Melanom
Der Checkpoint Inhibitor Ipilimumab verlängert das progressionsfreie Überleben signifikant im Vergleich zu Placebo bei Patienten mit Melanom im Stadium III.


KHK Risiko und Rauchen - Pack years genauer unter die Lupe nehmen.
Pack years ist nicht gleich pack years. Die Zeitdauer ist entscheidender für das kardiale Risiko als die Menge.


Koronarstents - beschichtet oder unbeschichtet. Was ist besser?
Medikamentenbeschichtete Stents sind den unbeschichteten Stents nach 5 Jahren follow-up hinsichtlich Todesfall- oder Herzinfarktrisiko nicht überlegen.


Aspirin in der Primärprävention bei Typ 2 Diabetes nicht hilfreich.
In einer langfristigen Studie über 10-Jahre aus Japan vermag Aspirin in niedriger Dosierung (100 mg) die Rate für Primärereignisse bei Typ 2 Diabetes Patienten nicht zu senken.


Glukosewiederaufnahmehemmer (SGLT-2-Inhibitoren) reduzieren kardiovaskuläres Risiko bei Typ-2 Diabetes.
Eine kürzlich im International Journal of Cardiology publizierte Meta-Analyse unterstreicht den kardiovaskulären Benefit von SGLT-2-Inhibitoren bei Typ-2 Diabetes.


Genitalinfektion und Harnweginfektionen und SGLT-2-Hemmer.
Das Risiko für Genitalinfektionen steigt unter SGLT-2-Hemmer, wie eine kürzlich im Journal Diabetes, Obesity and Metabolism publizierte Meta-Analyse zeigt.


Finanzielle Anreize für Rauchstopp.
Etter und Schmid untersuchten in der im J Am Coll Cardiol publizierten Studie ob finanzielle Anreize bei einkommensschwachen Personen einen Rauchstopp begünstigen können.


Meta-Analyse bestätigt blutdrucksenkende Wirkung von Milch.
Milchprotein reduziert den systolischen Blutdruck um 3.33 mmHg und den diastolischen Blutdruck um 1.08 mmHg wie Hidayat und Kollegen in einer kürzlich im Hypertension Research publizierten Meta-Analyse herausfanden.


Placeboeffekt in Antidepressiva Studien ist beträchtlich aber seit 25 Jahren unverändert.
Frühere Studien haben eine Zunahme des Placeboeffektes in Studien mit Antidepressiva seit den 70er Jahren aufgezeigt. Furukawa und Kollegen untersuchten in einer im Lancet Psychiatriy publizierten Meta-Analyse, ob dieser Trend nach wie vor besteht und wie gross das Ausmass des Placeboeffektes ist.


Rivaroxaban weist im Vergleich mit Dabigatran eine erhöhte Inzidenz von Blutungen auf.
Eine kürzlich im JAMA publizierte Studie verglich Rivaroxaban mit Dabigatran bei über 65-jährigen Patienten mit Vorhofflimmern. Rivaroxaban war zwar effektiver in der Verhinderung von Schlaganfällen. Dieser Vorteil wurde aber aufgehoben durch eine erhöhte intra- und extrakranielle Blutungsgefahr sowie eine erhöhte Mortalität unter Rivoraxaban im Vergleich zu Dabigatran.


Abschätzung der Herzmuskelschädigung nach Herzinfarkt: Ein Entzündungsmarker reicht offenbar.
Daten einer kürzlich am ESC in Rom vorgestellten Studie zeigen, dass die Bestimmung von nur einem der systemischen Entzündungsmarker CRP, Leukozyten-Konzentration oder Fibrinogen ausreicht, um die akute und chronische Herzmuskel-Schädigung nach einem akuten Herzinfarkt abzuschätzen.


 
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