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Verringern Antioxidantien das Makula-Degenerationsrisiko?

Dieser Frage gingen die Autoren einer im BMJ publizierten Metaanalyse von Studien zur Effektivitätsbeurteilung von verschiedenen Antioxidantien in der Primärprophylaxe der altersbedingten Makuladegeneration nach.

Sieben medizinische Datenbanken (darunter Medline, Embase, Cochrane Library) wurden nach randomisierten oder prospektiven Studien durchsucht, welche den präventiven Effekt von mit der Nahrung aufgenommen Antioxidantien auf das Makuladegenerationsrisiko untersuchten. Die Studien wurden nach standardisierten Kriterien beurteilt. Schliesslich flossen sämtliche Daten in eine Metaanalyse ein.

 

Von insgesamt 4'192 Abstracts erfüllten 9 prospektive Kohortenstudien (149'203 Teilnehmer) sowie 3 randomisierte Studien die Einschlusskriterien. Die zusammengeführten Resultate der Kohortenstudien zeigten in der Metaanalyse lediglich einen minimalen oder fehlenden präventiven Nutzen für Vitamin A, Vitamin C, Vitamin E, Zink, Lutein, Zeaxanthin,  α-Caroten,  β-Caroten,  β-Cryptoxanthin und Lycopen. In den drei randomisierten Studien war unter Einnahme von Antioxidantien keine Risikoreduktion bezüglich auftreten einer frühen Makuladegeneration nachweisbar.

 

Konklusion der Autoren: In der Primärprävention der altersbedingten Makuladegeneration – in unserer Zivilisation die häufigste Ursache für schwere Sehschwäche – besteht keine gute Evidenz für den Nutzen von Antioxidantien.

 

Link zur Studie

BMJ 2007;335:755 - Chong EW et al

17.10.2007 - dde

 
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