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Sie sind hier: Kongresse/Tagungen » Kongressberichte 27. November 2020
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Tellmed richtet sich ausschliesslich an Mitglieder medizinischer und pharmazeutischer Berufe. Für Patienten und die Öffentlichkeit steht das Gesundheitsportal www.sprechzimmer.ch zur Verfügung.

 

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Valvuläre Kardiopathie

Aortenstenose

Hohe HDL-Spiegel scheinen die Entzündungsmechanismen in der Aortenklappe zu hemmen und können dadurch die Verkalkung der Klappe verzögern.

 

Durch die Messung des Gradienten in der Echokardiographie und des BNP lässt sich ein Risikoscore berechnen: [Peak Vel (m/s) x 2] + [nat Log BNP x 1.5] + 1.5 (bei Frauen).

Bei einem Risikoscore von 12.9 oder weniger betrug das ereignisfreie Überleben nach 2 Jahren nahezu 100%, bei einem Wert > 14.6 bereits weniger als 50% und bei einem Wert > 16.2 weniger als 25%.

 

Wann operieren? Rosenhek und Kollegen haben 116 Patienten mit schwerer Aortenstenose (AV-Vel ≥ 5.0 m/s) in eine Studie eingeschlossen. 90 davon wurden operiert, 6 starben. Ein AV-Vel ≥ 5.5 m/s war mit einem noch signifikant höheren Risiko assoziiert. Diese Resultate sprechen dafür, dass allenfalls noch früher als bei einem AV-Vel ≥ 5.0 m/s operiert werden sollte …

 

Die transkutane Implantation einer neuen Aortenklappe wird heute bereits häufig durchgeführt. Je mehr solche Operationen gemacht werden, desto besser werden die Resultate. Hochrisikopatienten qualifizieren jedoch meist nicht für eine transkutane Operation. Man unterscheidet allgemeine Kontraindikationen (z.B. geistige Behinderung, Malignome, zusätzliche andere Herzkrankheiten) und technische KI (z.B. anatomische Besonderheiten, bikuspide Aortenklappe, LV-Thrombus, subaortale Obstruktionen).

 

Mitralklappe

Eine Regurgitation über der Mitralklappe bei Patienten nach Myokardinfarkt ist mit einer schlechteren Prognose assoziiert. Nach 1'400 Tagen Follow-up hatten solche mit Regurgitation ein kürzeres ereignisfreies Überleben und ein höheres Risiko, an einem Vorhofflimmern zu erkranken.

 

Neue Guidelines zur Endokarditisprophylaxe

Hauptsächliche Änderungen gegenüber früher:

  • Das Prinzip der Endokarditisporphylaxe bei kardialen Risikopatienten bleibt gleich, die antibiotische Prophylaxe sollte jedoch auf Patienten mit sehr hohem Risiko einer infektiösen Endokarditis beschränkt bleiben, und nur bei zahnärztlichen Hochrisikoeingriffen.
  • Eine gute Mundhygiene und regelmässige Kontrollen beim Zahnarzt sind wichtiger als die antibiotische Prophylaxe.
  • Beim Handling von venösen Kathetern oder bei anderen Interventionen sollten strikte aseptische Massnahmen ergriffen werden.
  • Ob der geringere Einsatz der antibiotischen Prophylaxe mit mehr Endokarditiden einhergeht, muss in prospektiven Studien ermittelt werden.

>> Zu den Guidelines

 

 
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09.09.2009 - dde
 



 
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