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Sie sind hier: Kongresse/Tagungen » CH-Tagungsberichte 01. Dezember 2020
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Rehabilitation bei Hirnschlag

Wichtig bei der neurologischen Reha ist ein möglichst früher Beginn. Bezüglich Outcome der Reha gibt es keine Unterschiede zwischen den Geschlechtern.

 

40% der Hirnschläge sind auf eine arterio-arterielle Embolie, 25% auf kardiale Embolien zurückzuführen. Eine spezielle Form ist die Mikroangiopathie, wo meist eine lokale Verengung der perforierenden Endstromarteriolen besteht. Die klinischen Leitsymptome bei Mikroangiopathie sind

  • Rein motorische oder rein sensible Hemiparese
  • Ataktische Hemiparese
  • Dysarthria-Clumsy-Hand

In fortgeschrittenen Stadien kommen dementielle Entwicklung und Pseudobulbärparalyse dazu.

 

9 von 10 Schlaganfallpatienten haben eine Hemiparese unterschiedlicher Ausprägung. Im Akutstadium sind 60% der Aphasien global, im chronischen Stadium 35% global und 35% Wernicke Aphasien. Funktionelle Defizite finden sich bei der Aufmerksamkeit, Konzentration, Informationsverarbeitung, beim Lernen und beim Gedächtnis.

 

Prinzipien der Reorganisation bei Hirnschlag:

  • 1. Vermehrte Rekrutierung umgebender Hirnareale
  • 2. akut: Aktivierung im contralateralen Cortex, oftmals ohne bessere Performance
  • 3. chronisch: je nach Läsion Übernahme der Aktivierung durch ipsilateral benachbarte Areale oder durch den primär betroffenen Cortex selbst
  • bei ausgedehnten Läsionen: Aktivierung verbleibt contralateral, ohne direkten Bezug zur Performance

Die Rehabilitation dauert Wochen bis Monate, manchmal Jahre.

 

Prognose: 75% der Patienten werden wieder gehfähig. Lediglich 5% können Arme und Hände wieder uneingeschränkt bewegen. Ca. 20% haben am Ende der Reha keinerlei Arm-Handfunktion.

 

 
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14.12.2005 - dde
 



 
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