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Sie sind hier: Kongresse/Tagungen » CH-Tagungsberichte 04. Dezember 2020
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Neuroradiologische Diagnostik und Hirnschlagätiologie

Der Hirnschlag ist ein neuroradiologischer Notfall. Primär geht es um die Klärung der Art des Insults, vor allem um den Ausschluss einer Blutung, um bei Ischämie mit einer thrombolytischen Therapie beginnen zu können. Ausserdem gibt die moderne Radiologie auch immer mehr Informationen zur möglichen Ätiologie und Pathogenese des Ereignisses.

 

  • 80% der Hirnschläge sind ischämisch
  • 15% intraparenchymatöse Blutungen
  • 5% Subarachnoidalblutungen
  • selten andere Ursachen, z.B. venöse Thrombose oder durale Fisteln

Die Subarachnoidalblutung wird durch die modernen bildgebenden Verfahren meist relativ rasch erkannt. Seltene Ursachen wie z.B. Sinusvenenthrombosen werden zum Beispiel mittels Angio-CT festgestellt (Kontrastmittelaussparung im betroffenen Gebiet), durale Fisteln, welche immer häufiger aufzutreten scheinen, durch die MR-Angiographie. Eine intraparenchymatöse Blutung zeigt sich im MRI, in der Angiographie oder im CT-Angiogramm.

 

Etwas näher geht der Referent auf die Bildgebung bei ischämischem Hirnschlag ein. Radiologisch werden drei verschiedene Parenchymmuster unterschieden:

  • Territorialinfarkt (grosses Einzugsgebiet eines versorgenden Gefässes betroffen)
  • Grenzzoneninfarkt (Ischämie in den äussersten Versorgungsgebieten zweier Arterien bei hochgradiger Karotisstenose)
  • Lakunärer Infarkt (Verschluss kleiner Arterien < 1.5 cm)

Als Zusatzuntersuchungen werden CT-/MR-Angiographien empfohlen.

 

Auch die Verteilung der Läsionen kann Rückschlüsse auf die Ätiologie zulassen. So sprechen multiple frische, bilaterale Infarkte für eine Kardioembolie, während mehrere kleine, unilaterale Infarkte für eine Embolie aus der Karotis sprechen.

 

Zum Schluss wird betont, dass die neuroradiologische Diagnostik bei Hirnschlag auf guten klinischen Angaben basieren muss.

 

 
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02.09.2005 - dde
 



 
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