Leaderboard

Sie sind hier: Kongresse/Tagungen » CH-Tagungsberichte 27. November 2020
Suchen
tellmed.ch
CH-Tagungsberichte
Erweiterte Suche
Fachliteratur
Fortbildung
Kongresse/Tagungen
Kongressberichte
CH-Tagungsberichte
Kongresskalender
Tools
Humor
Kolumne
Presse
Gesundheitsrecht
Links
 

Zum Patientenportal

 
Schrift: Schrift grösser Schrift kleiner

 Das Portal für Ärztinnen und Ärzte

Tellmed richtet sich ausschliesslich an Mitglieder medizinischer und pharmazeutischer Berufe. Für Patienten und die Öffentlichkeit steht das Gesundheitsportal www.sprechzimmer.ch zur Verfügung.

 

Rect Top

Interview mit Professor Michel

Professor Beat Michel, USZ, Zürich nimmt Stellung zu einigen rheumatologisch relevanten Themen

 

Die Menschen werden immer älter. Welche rheumatologischen Leiden stehen im Vordergrund?

 

Prof. Michel: Die Osteoporose und die Chondrokalzinose (Pseudogicht). Diese Krankheiten sind ab dem 60 – 70 Altersjahr häufiger anzutreffen. Die Chondrokalzinose ist zudem differentialdiagnostisch in Erwägung zu ziehen bei 65 bis 70-jährigen Patienten mit unklarem Fieber und Schulter-, Handgelenks- oder Knieschmerzen.

 

Chronisch rheumatologische Erkrankungen beginnen meist im jüngeren Alter. Sie führen oft zu bleibenden Behinderungen. Neue Medikamente, z. B. Biologika, können den Krankheitsverlauf verändern. Was sagen Sie dazu?

 

Prof. Michel: Biologika sind phänomenal. Seit der Biologika-Ära hat sich

die Welt für Patienten mit rheumatoider Arthritis (RA) und auch anderen Arthritiden verändert. Früher war das Endstadium der chronischen Erkrankungen oft der Rollstuhl, dank Biologika kann heute mehrheitlich ein normales Leben geführt werden. Statt Behinderung steht eine potentielle Heilung in Aussicht.

 

Rückenschmerzen haben epidemische Ausmasse. Low back pain ist die häufigste Diagnose, die Behandlung ist unspezifisch. Was sagen Sie dazu?

 

Prof. Michel: Ich bin nicht der Ansicht, dass der Low back pain ohne klar definierbare Ursache ist. Eine genaue körperliche Untersuchung (auffinden von minimalem Wirbelkörpergleiten, Instabilität und anderem) auch unter Zuhilfenahme von Infiltrationen kommt man der Ursache meistens auf die Spur. Dann ist eine gezielte Therapie, auch eine Physiotherapie durchaus sinnvoll. Von mir aus gesehen haben nur ca. 10% der Rückenschmerzen keine klare Ursache, nicht 90%.

 

Welche rheumatologischen Krankheitsbilder sind neben Rückenschmerzen und Arthrose am häufigsten?

 

Prof. Michel: Häufig sind vor allem Weichteil-rheumatische Erkrankungen wie Tennisellbogen, Fibromyalgie und Periarthropathien. Diese Krankheiten sind in der Grundversorgerpraxis gut behandelbar.

 

Was gehört zum Spezialisten?

 

Prof. Michel: Rheumatologische Notfälle; die Einholung von Zweitmeinungen; gewisse Abklärungen und das Durchführen von potentiell gefährlichen Therapien (Biologika: Infusionsreaktionen…).

 

 
Mediscope
 
11.09.2006 - ssc
 

 



 
Adserver Footer
Rect Bottom
 

Abonnieren Sie den Tellmed-Newsletter

Anmelden >>

Rheuma Top -

Symposium für die

Praxis 2006 -  
mit freundlicher

Unterstützung von

 
 

Kongress eintragen

Tragen Sie Ihre Kongresse direkt in Tellmed ein! >>

Fachportal Gastroenterologie:
Abklärung, Diagnose
Therapie, Prävention

Eisen-Fachportal:
Eisenmangel und Eisenmangelanämie
Sprechzimmer: Patientenratgeber

Wir befolgen die HONcode Prinzipien der Health On the Net Foundation Wir befolgen die HONcode Prinzipien.
Hier prüfen>>  

Sky right 1