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Sie sind hier: Kongresse/Tagungen » CH-Tagungsberichte 25. November 2020
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Arterielle Hypertonie

Wann besteht eine arterielle Hypertonie

Nach Europäischen Richtlinien besteht folgende Einteilung

 

Kategorie

BD systolisch (mmHg) BD diastolisch (mmHg)
Optimal < 120

< 80

Normal 120-129 80-84
Hochnormal 130-139

85-89

Grad 1 140-159 90-99
Grad 2 160-179

100-109

Grad 3 > 180  > 110
Isoliert systolisch > 140 

< 90

     

 

Ausgenommen von diesen Definitionen sind

  • Kinder
  • Schwangere
  • Stillende Frauen

 

Wieviel Blutdrucksenkung?

  • Systolisch-diastolische arterielle Hypertonie ohne Begleiterkrankung
    Ziel: 120-140/65(75)-90 mmHg
    - Systolisches Blutdruckziel anstreben
    - Nächtliche Überbehandlung ausschliessen (Myokardinfarkt- und Schlafanfallrisiko erhöht)
  • Isolierte arterielle Hypertonie
    Ziel: 130-140/65(75)-90 mm Hg
  • Diabetes mellitus und chronische Nierenfunktionseinschränkung
    Ziel: 110-130/75-80 mm Hg

 

Formen arterieller Hypertonie

  • Essentielle Hypertonie (80 - 85% aller Fälle)
  • Schlafapnoe-Syndrom (40% der Betroffenen haben eine art. Hypertonie)
  • Primärer Aldosteronismus (10 - 15% aller Fälle)
  • Renoparenchymatöse Erkrankungen  (3 - 5% aller Fälle)
  • Renovaskuläre Erkrankungen (~ 1 % aller Fälle)
  • Kortikoidexzess  (~ 0.5% aller Fälle)
  • Phäochromozytom (0.1 - 0.2% aller Fälle)
  • Hyperparathyreoidismus (~ 0.2% aller Fälle)
  • Hyper-/Hypothyreose (< 0.1% aller Fälle)

 

Abklärung - Diagnostik

Vor der Therapie Diagnose stellen!

 

Bei jedem Patienten Minimalabklärung: K, Ca, Hk, Kreatinin, UST

  • Bei tiefem Kalium
    - Nierenarterienstenose als erstes ausschliessen (Angio MRI)
    - danach Ausschluss Cushing Syndrom (Klinik, Cortisol, Dexa)
    - Je nach therapeutischer Konsequenz Hyperaldoseronismus suchen (Renin, Aldosteron)
  • Bei erhöhtem Kalzium:
    - Hyperparathyreoidismus suchen (PTH)
  • Bei erhöhtem Kreatinin, path. UST und erniedrigtem Hk:
    - Chronische Nephropathie suchen (Sonographie, nephrol. Abklärung)

Falls die Minimalabklärung keinen path. Befund ergibt muss je nach therapeutischer Konsequenz eine Hyperthyreose (TSH) und ein Phäochromozytom (Metanephrine) ausgeschlossen werden.

 

Therapie

Allgemeinmassnahmen
  • Gewichtsreduktion  (Benefit 5-20 mmHg/10 kg Gewichtsverlust bei BMI >25)
  • Körperliche Aktivität  (Benefit 4-9 mmHg)
  • Kochsalzzufuhr reduzieren  (Benefit 2-8 mmHg)
  • Moderat Alkohol  (Benefit 2-4 mmHg)

Die moderne antihypertensive Therapie ist eine Kombinationstherapie

 

Bei spezifischem Risikoprofil empfohlene Antihypertensiva

 

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29.05.2006 - dde
 
 
 



 
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