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Therapie des Gestationsdiabetes

Die Autoren untersuchten, welche Auswirkung die Behandlung des Gestationsdiabetes auf das perinatale Komplikationsrisiko hat.

Frauen, die in der 24 und 34 Schwangerschaftswoche waren und Gestationsdiabetes hatten, erhielten Ernährungsberatung, Blutzuckermonitoring und Insulintherapie falls nötig (entweder routigemässig: R-Gruppe, oder als Intervention: I-Gruppe). Primäre Endpunkte waren schwerwiegende perinatale Komplikationen (Tod, Schulterdystokie, Knochenfrakturen, Nervenlähmung), Einweisung auf Frühgeborenenstation, schwere Gelbsucht, Weheninduktion, Kaiserschnitt, mütterliche Angststörung, Depression und allgemeine Gesundheit.


Die Rate schwerer perinataler Komplikationen war signifikant tiefer bei den Kindern der Frauen der I-Gruppe (1% versus 4%). Es wurden aber mehr Kinder der I-Gruppe auf die Frühgeborenenstation eingewiesen (71% versus 61%). Bei den Frauen der I-Gruppe war die Rate frühzeitiger Wehen grösser als bei denen der R-Gruppe (39% versus 29%) obwohl die Rate der Kaiserschnitte gleich gross war. 3 Monate postpartum war die Depressionsrate tiefer, die Lebensqualitätrate und der Gesundheitsstatus höher bei der I-Gruppe im Vergleich mit der R-Gruppe.


Konklusion der Autoren: Die Behandlung des Gestationsdiabetes reduziert die schweren perinatale Morbidität und scheint auch einen positiven Einfluss auf die postpartale Lebensqualität der betroffenen Frauen auszuüben.

 

Link zur Studie

 

NEJM 2005; 352:2477-2486 - C. A. Crowther et al

16.06.2005 - undefined

 
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