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Sie sind hier: Fachliteratur » Journalscreening 05. Juli 2020
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Stark erhöhtes GI-Blutungsrisiko bei Kombination von SSRI mit NSAR

Dass die Einnahme von SSRI mit einer gewissen Blutungsneigung im Gastrointestinaltrakt assoziiert ist, ist bekannt. Eine Metaanalyse hat das Blutungsrisiko berechnet, wenn SSRI mit NSAR (nichtsteroidalen Antirheumatika) zusammen eingenommen werden.

Aus den Datenbanken PubMed und Science Citation Index sowie aus Studienregistern wurden Studien zur Evaluation des GI-Blutungsrisikos unter SSRI, NSAR und Kombinationen davon extrahiert. Sämtliche Studienresultate flossen in eine Metaanalyse ein.

 

Die Metaanalyse aus 4 Beobachtungsstudien mit 153'000 Patienten ergab unter SSRI eine Odds Ratio für obere GI-Blutungen von 2.36 (p=0.0006) im Vergleich zur Kontrollgruppe ohne SSRI und NSAR. Bei gleichzeitiger Einnahme eines NSAR zur SSRI-Medikation stieg die Odds Ratio auf 6.33 an (p<0.00001). Bei Patienten ohne GI-Blutungsrisikofaktoren betrug die Number Needed to Harm (NNH) bei der Einnahme von SSRI 411 und bei der Einnahme von SSRI und NSAR 106. Eine Analyse von 101 Fällen hat gezeigt, dass die Blutungen durchschnittlich nach 25 Wochen SSRI-Exposition auftraten.

 

Konklusion der Autoren: Die Einnahme von SSRI erhöht das Risiko für eine obere GI-Blutung bereits hoch signifikant, bei einer Kombination der SSRI mit NSAR steigt dieses Risiko noch einmal beträchtlich an.

 

Link zur Studie

Aliment Pharmacol Ther 2008;27:31-40 - Loke YK et al

29.01.2008 - dde

 
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