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Prostatakarzinom: Denosumab zum Schutz vor Knochenmetastasen

Knochenmetastasen sind bei Patienten mit Prostatakarzinom mit einer hohen Morbididät (Schmerzen und Knochenkomplikationen) und Mortalität assoziiert. In einer klinischen Phase-III-Studie verlängerte der RANK-Ligand-Antikörper Denosumab bei Männern mit kastrationsresistentem Prostatakarzinom das knochenmetastasefreie Überleben deutlich.

An der randomisierten, plazebokontrollierten Multizenterstudie nahmen 1'432 Patienten mit einem kastrationsresistenen Prostatakarzinom ohne Knochenmetastasen zu Studienbeginn und hohem Risiko für Knochenmetastasen (PSA ≥ 8.0 μg/l oder PSA-Verdoppelungszeit ≤10 Monate oder beides) teil. Die Männer erhielten alle 4 Wochen entweder Denosumab 120 mg subkutan oder Plazebo. Primäre Endpunkt war das knochenmetastasefreie Überleben, definiert als Zeit bis zum ersten Auftreten von symptomatischen oder asymptomatischen Knochenmetastasen oder Tod jeglicher Ursache.

 

Das mediane knochenmetastasefreie Überleben war unter Denosumab signifikant um 4.2 Monate länger als unter Plazebo (29.5 Monate vs. 25.2 Monate, Hazard Ratio 0.85, p=0.028). Die Zeit bis zum ersten Auftreten von Knochenmetastasen betrug in der Antikörpergruppe median 33.2 Monate gegenüber 29,5 Monate in der Plazebogruppe (HR 0.84, p=0.032). Das Gesamtüberleben beider Gruppen unterschied sich nicht. Bei insgesamt vergleichbaren Gesamtraten unerwünschter Ereignisse traten unter Denosumab häufiger Kiefernekrosen (5% vs. 0%) und Hypokalziämien (2% vs. <1%) auf.

 

Konklusion der Autoren: Diese erste grosse randomisierte Studie zeigt, dass eine auf das Knochenstroma (Mikroinvironment) abgezielte Therapie die Entstehung von Knochenmetastasen bei Männern mit Prostatakarzinom verhindern kann.

Lancet 2011; online Publikation 16 November - Smith MR et al.

21.11.2011 - gem

 
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