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Osteoporose: Antikörper plus Osteoanabolikum besser als jeweilige Monotherapie

Bei postmenopausaler Osteoporose lässt sich der Nutzen einer Therapie mit dem RANK-Ligand-Inhibitor Denosumab durch die Kombination mit dem Osteoanabolikum Teriparatid noch erhöhen, wie eine vorab online im Lancet publizierte Studie zeigt.

In der randomisierten, kontrollierten DATA-Studie (Denosumab, Teriparatide or Both for the Treatment of Postmenopausal Osteoporosis) wurden 100 postmenopausale Frauen mit Osteoporose im Verhältnis 1:1:1 entweder mit der Kombination aus Teriparatid 20 μg täglich plus Denosumab 60 mg alle 6 Monate oder jeweils mit einer der beiden Einzelsubstanzen allein behandelt. Die Knochendichte wurde zu Beginn und nach 3, 6 und 12 Monaten bestimmt. 

 

94 der insgesamt 100 Frauen hatten zumindestens eine Follow-up Untersuchung und wurden in die vorliegende Intention-to-treat Analyse eingeschlossen. Nach 12 Monaten war an den verschiedenen Messpunkten eine deutlichere Zunahme unter der Kombination zu verzeichnen als unter Teriparatid allein oder Denosumab allein: Lendenwirbelsäule: 9.1% vs. 6.2% (p=0.0139) vs. 5.5%(p=0.0005); Femurhals: 4.2% vs. 0.8% (p=0.0007) vs. 2.1% (p=0.0238); Gesamthüfte: 4.9% vs. 0.7% (p<0.0001) vs. 2.5% (p=0.0011). 

 

Konklusion der Autoren: Die Kombinationstherapie mit Teriparatid plus Denosumab erhöhte die Knochendichte stärker als die jeweiligen Monotherapien. Diese Kombination könnte die Osteoporose-Behandlung bei Patientinnen mit hohem Frakturrisiko somit verbessern. 

The Lancet 2013; Online Publikation am 15 Mai - Tsai JN et al.

20.05.2013 - gem

 
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