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Orale Antikoagulation versus Aspirin zur Primärprävention bei älteren Patienten mit Vorhofflimmern

Patienten mit Vorhofflimmern sind einem erhöhten Risiko für einen Hirnschlag ausgesetzt. Eine im Lancet publizierte Studie verglich die orale Antikoagulation mit Aspirin zur Primärprävention bei über 75-jährigen Patienten mit Vorhofflimmern.

973 über 75-jährige aus Allgemeinpraxen stammende Patienten mit Vorhofflimmern wurden zur Hirnschlag-Primärprävention entweder mit Warfarin (INR 2-3) oder Aspirin (75 mg täglich) antithrombotisch behandelt. Der Follow-up betrug im Schnitt 2.7 Jahre. Primäre Endpunkte der Intention to treat-Analyse waren ein ischämischer oder hämorrhagischer Hirnschlag mit tödlichem oder behinderndem Ausgang, eine intrazerebrale Blutung und klinisch signifikante arterielle Embolien.

 

In der Warfaringruppe traten 24 Endpunktereignisse (21 Hirnschläge, 2 Hirnblutungen und eine Embolie) gegenüber 48 in der Aspiringruppe (44 Hirnschläge, eine Hirnblutung und 3 Embolien) auf. Das Risiko pro Jahr betrug 1.8% unter Warfarin vs. 3.8% unter Aspirin (relatives Risiko 0.48, p=0.003; absolute Risikoreduktion pro Jahr 2%). Das jährliche Risiko für eine extrakraniale Blutung pro Jahr belief sich auf 1.4% in der Warfaringruppe gegenüber 1.6% in der Aspiringruppe (relatives Risiko 0.87, absolute Risikoreduktion 0.2%).

 

Konklusion der Autoren: Diese Ergebnisse sprechen zugunsten der oralen Antikoagulation bei Patienten über 75 Jahren mit Vorhofflimmern, sofern keine Kontraindikation vorliegt oder dem Patienten die Behandlung zu aufwändig ist.

Lancet 2007;370:493-503 - Mant JW et al behalf of the BAFTA investigatorsthe Midland Research Practices Network (MidReC)

13.08.2007 - gem

 
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