Leaderboard

Sie sind hier: Fachliteratur » Journalscreening 01. Dezember 2020
Suchen
tellmed.ch
Journalscreening
Erweiterte Suche
Fachliteratur
Journalscreening
Studienbesprechungen
Medizin Spektrum
medinfo Journals
Ars Medici
Managed Care
Pädiatrie
Psychiatrie/Neurologie
Gynäkologie
Onkologie
Fortbildung
Kongresse/Tagungen
Tools
Humor
Kolumne
Presse
Gesundheitsrecht
Links
 

Zum Patientenportal

 
Schrift: Schrift grösser Schrift kleiner Als Email versenden Druckvorschau

 Das Portal für Ärztinnen und Ärzte

Tellmed richtet sich ausschliesslich an Mitglieder medizinischer und pharmazeutischer Berufe. Für Patienten und die Öffentlichkeit steht das Gesundheitsportal www.sprechzimmer.ch zur Verfügung.

 

Rect Top

Neue Empfehlungen zur postmenopausalen Hormontherapie

Nach der Publikation der Ergebnisse der WHI-Studie ist die postmenopausale Hormontherapie – teilweise zu Unrecht - in Verruf geraten. Eine aktuelle Review der Literatur einer Task Force der US Endocrine Society kommt zu einem differenzierteren Schluss.

Eine zwölfköpfige Task Force der Endocrine Society hat in Zusammenarbeit mit 25 Autoren und 14 Reviewern die Literatur nach Studien durchsucht, welche die Wirkungen und Nebenwirkungen der postmenopausalen Hormontherapie in Bezug auf die verschiedensten Endpunkte untersuchten. Nach ausgedehnten Diskussionen und Korrespondenzen kam die Task Force zu folgender Schlussfolgerung:

 

Menopausale Symptome wie Wallungen, urogenitale Atrophie oder Blasenhyperaktivität können durch die Hormontherapie um bis zu 90% reduziert werden. Zusätzlich profitieren Frauen von einer Prävention von Frakturen und Diabetes. Frauen, welche mit der Hormontherapie zwischen 50 und 59 Jahren oder weniger als 10 Jahre nach Beginn der Menopause starten und diese 5 Jahre durchführen, haben eine bis zu 30-40% niedrigere Mortalität und tendenziell eher seltener eine KHK. Das Brustkrebsrisiko ist in dieser Gruppe unter einigen Kombinationspräparaten von Oestrogen und Progesteron erhöht, jedoch nicht unter Oestrogen allein. Die Risiken für Venenthrombosen, Hirnschlag und Cholezystitis sind erhöht. Die WHI-Studienresultate bei Frauen im durchschnittlichen Alter von 63 Jahren können nicht auf Frauen übertragen werden, welche mit der Hormontherapie kurz nach der Menopause beginnen.

 

Konklusion: Viele Frauen, die mit der Hormontherapie relativ kurz nach der Menopause beginnen, scheinen von einer solchen deutlich zu profitieren.

 

Link zur Studie

J Clin Endocrinol Metab 2010, online Publikation 21. Juni - Santen RJ et al

01.07.2010 - dde

 
Adserver Footer
Rect Bottom
 

Abonnieren Sie den Tellmed-Newsletter

Anmelden >>

Fachbereiche
Endokrinologie
Gynäkologie
Kardiovaskuläre Erkrankungen
Onkologie

Fachportal Gastroenterologie:
Abklärung, Diagnose
Therapie, Prävention

Eisen-Fachportal:
Eisenmangel und Eisenmangelanämie
Sprechzimmer: Patientenratgeber

Wir befolgen die HONcode Prinzipien der Health On the Net Foundation Wir befolgen die HONcode Prinzipien.
Hier prüfen>>  

Sky right 1