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Multiple Sklerose: Orale versus intravenöse Steroide zur Schubtherapie

Bei einem akuten Schub einer Multiplen Sklerose (MS) ist eine hochdosierte intravenöse Steroid-Stosstherapie Standard. Die im Lancet publizierte COPOUSEP-Studie untersuchte, ob die orale Gabe von hochdosiertem Methylprednisolon der intravenösen Gabe gleichwertig ist.

Die Nicht-Unterlegenheitsstudie wurde zwischen 2008 und 2013 an 13 MS-Zentren in Frankreich durchgeführt. 199 MS-Patienten mit akutem Schub (funktionelle Verschlechterung um mindestens 1 Punkt auf der Kurtzke-Skala) erhielten für 3 Tage 1000mg Methylprednisolon täglich per os oder intravenös. Zwecks Verblindung wurden zusätzlich entweder NaCl-Lösung intravenös oder Placebotabletten verabreicht.

 

Die Dauer bis zum Therapiebeginn betrug in beiden Gruppen durchschnittlich 7 Tage. Beim primären Endpunkt bestand kein Unterschied zwischen den beiden Gruppen: 81% der oral und 80% der intravenös Behandelten wiesen nach 28 Tagen eine funktionelle Verbesserung auf der Kurtzke-Skala um mindestens einen Punkt auf und benötigten keine weitere Kortikosteroidbehandlung. Auch die Nebenwirkungsrate war zwischen beiden Gruppen  vergleichbar, mit Ausnahme von Schlafstörungen, die bei der oralen Applikation häufiger auftraten (77% versus 64%).

 

Fazit der Autoren: Die orale Einnahme von hochdosiertem Methylprednisolon ist der intravenösen Verabreichung nicht unterlegen. Sowohl die funktionelle Verbesserung als auch die Verträglichkeit waren vergleichbar.

 

Link zur Studie

Lancet 2015, Online Publikation am 28. Juni - LePage E et al.

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