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Mammakarzinom: Adjuvantes Letrozol verhindert Rezidive, auch bei spätem Therapiebeginn

In MA.17 verbesserte Letrozol als Anschlussbehandlung nach 5 Jahren Tamoxifen das krankheitsfreie Überleben signifikant gegenüber Placebo, was zur frühzeitigen Entblindung der Studie führte. Die Patientinnen mit Placebo erhielten die Möglichkeit, zu Letrozol zu wechseln. Hier die Daten der Open-label Studie.

In die MA.17-Studie wurden 5'187 postmenopausale Patientinnen mit einem Hormonrezeptor-positiven Mammakarzinom eingeschlossen. Von den insgesamt 2'383 Patientinnen der Anschlussstudie wechselten 1'579 nach median 2.8 jähriger Behandlungsdauer aus der Placebogruppe in die Letrozolgruppe, 804 Patientinnen entschieden sich dagegen und erhielten weiterhin Placebo.

 

Die Patientinnen in der Letrozolgruppe waren im Schnitt jünger, hatten einen besseren Allgemeinzustand, waren häufiger Lymphknoten positive, hatten häufiger eine axilläre Dissektion und häufiger eine adjuvante Chemotherapie als jene in der Placebogruppe. Nach median 5.3 Jahren zeigte sich in der Letrozolgruppe ein um 63% verbessertes krankheitsfreies Überleben (Hazard Ratio 0.37, p<0.0001) und ein um 61% niedrigeres Risiko für Fernmetastasen (HR 0.39, p=0.004) gegenüber Placebo. Allerdings kam es unter Letrozol auch zu einem Anstieg von Osteoporoseerkrankungen (5.2% vs. 3.1%, p=0.02).

 

Konklusion der Autoren: Die adjuvante Therapie mit Letrozol kann Rezidive eines Mammakarzinoms auch dann noch verhindern, wenn sie verspätet begonnen wird.

 

Link zur Studie

JCO; Early Online Release am 10. März 2008 - Goss PE et al

12.03.2008 - gem

 
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