Leaderboard

Sie sind hier: Fachliteratur » Journalscreening 27. November 2020
Suchen
tellmed.ch
Journalscreening
Erweiterte Suche
Fachliteratur
Journalscreening
Studienbesprechungen
Medizin Spektrum
medinfo Journals
Ars Medici
Managed Care
Pädiatrie
Psychiatrie/Neurologie
Gynäkologie
Onkologie
Fortbildung
Kongresse/Tagungen
Tools
Humor
Kolumne
Presse
Gesundheitsrecht
Links
 

Zum Patientenportal

 
Schrift: Schrift grösser Schrift kleiner Als Email versenden Druckvorschau

 Das Portal für Ärztinnen und Ärzte

Tellmed richtet sich ausschliesslich an Mitglieder medizinischer und pharmazeutischer Berufe. Für Patienten und die Öffentlichkeit steht das Gesundheitsportal www.sprechzimmer.ch zur Verfügung.

 

Rect Top

Infertilität beim polyzystischen Ovarialsyndrom: Clomifen, Metformin oder beides?

Das polyzystische Ovarialsyndrom ist eine häufige Ursache für Infertilität. Clomifen (Clomid®) und Insulinsensitizer werden allein und in Kombination zur Auslösung einer Ovulation verwendet. Diese Studie aus dem New England Journal of Medicine verglich die drei Behandlungsstrategien miteinander.

626 infertile Frauen mit polyzystischem Ovarialsyndrom wurden für 6 Monate entweder mit Clomifen plus Placebo, Metformin plus Placebo oder einer Kombination von Metformin und Clomifen behandelt. Die Behandlung wurde bei einer bestätigten Schwangerschaft abgesetzt und die Patienten bis zur Entbindung nachbeobachtet.

 

Die Lebendgeburtenrate betrug 22.5% (47 von 209) in der Clomifengruppe, 7.2% (15 von 208) in der Metformingruppe und 26.8% (56 von 209) in der Kombinationsgruppe (p<0.001 für Clomifen und Kombination versus Metformin, p=0.31 für Clomifen vs. Kombination). Die Rate der Mehrlingsschwangerschaften lag bei 6% unter Clomifen, 0% unter Metformin und 3.1% unter der Kombinationstherapie. Die Raten der Spontanaborte im ersten Trimenon unterschieden sich nicht signifikant zwischen den Gruppen. Die Konzeptionsrate bei den Frauen mit Eisprung war jedoch in der Metformingruppe (21.7%) signifikant niedriger als in der Clomifengruppe (39.9%, p=0.002) oder Kombinationsgruppe (46%, p<0.001). Nebenwirkungen traten mit Ausnahme von Schwangerschaftskomplikationen in allen Gruppen etwa gleich häufig auf. Gastrointestinale Nebenwirkungen waren in der Metformingruppe häufiger, vasomotorische und ovulatorische Symptome traten häufiger in der Clomifengruppe auf.

 

Konklusion der Autoren: Clomifen führt gegenüber Metformin zu mehr Lebendgeburten bei infertilen Frauen mit polyzystischem Ovarialsyndrom. Mehrlingsgeburten treten unter Clomifen häufiger auf.

 

Link zur Studie

NEJM 2007;356:551-566 - Legro RS et al. for the Cooperative Multicenter Reproductive Medicine Network

09.02.2007 - gem

 
Adserver Footer
Rect Bottom
 

Abonnieren Sie den Tellmed-Newsletter

Anmelden >>

Fachbereiche
Gynäkologie
Artikel zum Thema
medline Related Articles

Fachportal Gastroenterologie:
Abklärung, Diagnose
Therapie, Prävention

Eisen-Fachportal:
Eisenmangel und Eisenmangelanämie
Sprechzimmer: Patientenratgeber

Wir befolgen die HONcode Prinzipien der Health On the Net Foundation Wir befolgen die HONcode Prinzipien.
Hier prüfen>>  

Sky right 1