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Sie sind hier: Fachliteratur » Journalscreening 08. Februar 2023
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Impfung gegen Varizella-Zoster Virus im Alter reduziert Herpes Zoster Inzidenz und -Morbidität

Inzidenz und Schweregrad von Herpes Zoster und postherpetischer Neuralgie nehmen im Alter, in Assoziation mit einer progressiven Abnahme der zellvermittelten Immunität gegenüber dem Varizella-Zoster Virus (VZV), zu. Die Autoren untersuchten, ob eine Impfung des älteren Menschen gegen VZV Inzidenz und Schweregrad der Erkrankungen reduziert.

Das Studiendesign war randomisiert, doppelblind und placebokontrolliert. 38’546 erwachsene Personen (> 60 Jahre) wurden mit dem Oka/Merck VZV Zosterimpfstoff oder mit Placebo geimpft. Der primäre Endpunkt war die durch VZV verursachte Krankheitsbelastung, basierend auf der Zoster-Inzidenz, dem Zoster-Schweregrad und der Dauer eines Herpes Zoster. Sekundärer Endpunkt war die Inzidenz einer postherpetischen Neuralgie.


Mehr als 95% der Patienten beendeten die Studie. Der mittlere Follow up betrug 3.12 Jahre. Insgesamt wurden 957 Zosterfälle rapportiert. 315 Fälle traten in der geimpften Gruppe auf, 642 in der Placebogruppe. 107 entwickelten eine postherpetische Neuralgie (27 aus der Impfgruppe, 80 aus der Placebogruppe). Die Zosterimpfung reduzierte die Zoster verursachte Krankheitsbelastung um 61.1% (P<0.001). Die Inzidenz für eine postherpetische Neuralgie wurde um 66.5% und die Inzidenz für einen Herpes Zoster um 51.3% reduziert.


Konklusion der Autoren: Patienten, die geimpft wurden, litten weniger häufig an Herpes Zoster und weniger häufig an einer postherpetischen Neuralgie als nicht geimpfte Personen.


Link zur Studie

NEJM 2004; 352:2271-2284 - M.N. Oxman et al

02.06.2005 - undefined

 
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