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Hausgeburt versus Spitalgeburt: Resultate einer grossen nordamerikanischen Studie

Diese prospektive Kohortenstudie untersuchte die Sicherheit der von Hebammen betreuten Hausgeburt nordamerikanischer und kanadischer Mütter.

5418 Mütter (98% aus den USA) mit Geburtstermin 2000 und geplanter, hebammenbetreuter Hausgeburt, wurden in die Studie eingeschlossen. Endpunkte waren die intrapartale und neonatale Mortalität, Wechsel in die Klinik, medizinische Interventionen während Entbindung und Stillen sowie die Zufriedenheit der Mütter.

 

655 (12.1%) Mütter mussten während der Entbindung ins Spital transferiert werden. Die Raten der medizinischen Interventionen, wie Epiduralanästhesie (4.7%), Dammschnitt (2.1%), Zangengeburt (1.0%), Vakuumgeburt (0.6%) und Kaiserschnitt (3.7%) waren wesentlich geringer als die von Frauen mit Spitalentbindung. Die intrapartale und neonatale Sterblichkeit bei Frauen mit geringem Geburtsrisiko (Todesfälle wegen lebensbedrohlicher, angeborener Anomalien nicht mitgerechnet) betrug 1.7 pro 1000 geplante Hausgeburten und war mit bisherigen Ergebnissen ähnlicher Studien vergleichbar. Bei den Müttern gab es keinen Todesfall.

 

Konklusion der Autoren: Die geplante Hausgeburt mit geringem Geburtsrisiko, von zertifizierten Hebammen betreut, war im Vergleich zu Klinikgeburten von Müttern mit ebenfalls niedrigem Geburtsrisiko mit einer niedrigeren Rate medizinischer Interventionen assoziiert. Die intrapartale und neonatale Sterblichkeitsrate war vergleichbar.

 

Link zur Studie

BMJ 2005;330:1416 - Johnson et al.

21.06.2005 - gem

 
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