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Sie sind hier: Fachliteratur » Journalscreening 04. Dezember 2020
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Frakturrisiko unter Antiepileptika

Die Autoren der Studie untersuchten den Zusammenhang zwischen Antiepileptika (AEDs) und dem Frakturrisiko.

Die Daten zur Studie stammten aus der General Practice Research Database (GPRD). Die Fall-Kontroll-Studie wurde innerhalb einer Kohorte Patienten mit aktiver Epilepsie durchgeführt. Fälle waren Patienten mit einer ersten Fraktur nach Einschluss in die Kohorte. Pro Fall wurden bis zu 4 passende Kontrollen gesucht (Geschlecht, Alter, Epilepsiediagnose, Indexdaten, Dauer der GPRD-Registrierung). Die kumulative AED-Exposition wurde gemessen anhand der Gesamtdauer der AED-Verschreibungen. Die AEDs wurden aufgrund ihrer Pharmakokinetik in hepatische Induktoren des Cytochroms P-450 und nicht-hepatische Induktoren unterschieden.


Medizinische Zustände und Medikamente, die mit einem erhöhten Knochenmetabolismus assoziiert werden, wurden als potentiell „verwirrende“ Faktoren in die logistische Regressionsberechungen mit einbezogen.

 

Die Studienpopulation bestand aus 1'018 Fällen und 1'824 passenden Kontrollen. Das Frakturrisiko nahm mit der kumulativen Antiepileptika-Therapiedauer zu (p für Trend < 0.001). Die grösste Assoziation bestand bei einer Therapiedauer mit AED über 12 Jahre (adjusted OR 4.15). Bei den Frauen war das Frakturrisiko höher als bei den Männern. Zwischen den beiden AED-Gruppen (Induktion von Zytochrom P-450 oder nicht-Induktion) bestand hinsichtlich Frakturrisiko kein Unterschied.

 

 

Konklusion der Autoren: Der Langzeitgebrauch von Antiepileptika kann mit einem erhöhten Frakturrisiko assoziiert werden, insbesondere bei Frauen. Die Autoren schlussfolgern, dass hinsichtlich AED-induzierten Frakturen Forschungsarbeit notwendig ist.

 

Link zur Studie

Neurology 2006;66:1318-1324 - Souverein P et al

11.05.2006 - undefined

 
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