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Altersbedingte Makuladegeneration: Ranibizumab versus Verteporfin

Die Autoren verglichen die Wirksamkeit von monatlich verabreichten Ranibizumab-Injektionen mit der photodynamischen Verteporfin-Therapie bei Patienten mit einer überwiegend klassischen neovaskulären altersbedingten Makuladegeneration.

Im ersten Jahr dieser 2-jährigen, doppelblinden Multizenterstudie wurden 423 Patienten im Verhältnis 1:1:1 zur Behandlung mit monatlichen intravitrealen Injektionen von Ranibizumab (0.3 mg oder 0.5 mg) plus Verteporfin-Scheintherapie oder monatlichen Scheininjektionen plus aktiver Verteporfintherapie randomisiert. Primärer Endpunkt war der Anteil Patienten mit einem Sehschärfeverlust von weniger als 15 Buchstaben nach 12 Monaten im Vergleich zum Ausgangsvisus.

 

94.3% der Patienten mit 0.3 mg Ranibizumab und 96.4% mit 0.5 mg Ranibizumab hatten einen Visusverlust von weniger als 15 Buchstaben gegenüber 64.3% der Patienten in der Verteporfingruppe (p<0.001 für beide Vergleiche). Die Sehschärfe verbesserte sich um 15 oder mehr Buchstaben bei 35.7% mit Ranibizumab 0.3mg und bei 40.3% mit 0.5mg, verglichen mit 5.6% in der Verteporfin-Gruppe (p<0.001 für beide Vergleiche). Die mittlere Sehschärfe verbesserte sich um 8.5 Buchstaben mit Ranibizumab 0.3mg und um 11.3 Buchstaben mit 0.5mg gegenüber einer Verschlechterung von 9.5 Buchstaben in der Verteporfingruppe (p<0.001 für beide Vergleiche). Von den 140 mit 0.5mg Ranibizumab behandelten Patienten, bestand bei 2 Patienten (1.4%) der Verdacht auf eine Endophthalmitis und bei einem Patient (0.7%) trat eine schwere Uveitis auf.

 

Konklusion der Autoren: Ranibizumab war Verteporfin als intravitreale Behandlung der überwiegend klassischen neovaskulären altersbedingten Makuladegeneration überlegen und war mit weniger schweren okulären Nebenwirkungen verbunden. Die Behandlung verbesserte die Sehschärfe im Schnitt nach einem Jahr.

 

Link zur Studie

NEJM 2006;355:1432-1444 - Brown DM et al

06.10.2006 - gem

 
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