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Sie sind hier: Fachliteratur » Journalscreening 05. Dezember 2020
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Akuter starker Kopfschmerz: Ausschluss einer Subarachnoidalblutung

Die Subarachnoidalblutung ist die Diagnose, welche es bei akuten, starken Kopfschmerzen auszuschliessen gilt. Die Autoren einer im BMJ publizierten Studie haben die klinischen Kriterien identifiziert, welche mit einer Subarachnoidalblutung assoziiert waren.

1999 kanadische, neurologisch intakte Patienten mit akuten, nicht traumatisch bedingten Kopfschmerzen, deren maximale Intensität innerhalb von einer Stunde eintrat, nahmen an der prospektiven Kohortenstudie teil. Studienendpunkt war die Diagnose einer Subarachnoidalblutung, bestätigt im Schädel-CT, durch eine Xanthochromie im Liquor oder Erythrozyten im Liquor bei positiver Angiographie.

 

130 der 2000 evaluierten Patienten hatten eine Subarachnoidalblutung. Das mittlere Alter lag bei 43 Jahren, 60% waren Frauen. 78.5% berichteten über den schlimmsten Kopfschmerz ihres Lebens. Folgende Charakteristika waren ausserdem mit einer Subarachnoidalblutung assoziiert:

  • Einlieferung mit der Ambulanz
  • Alter ≥40
  • Klage über Nackensteife oder Nackenschmerzen
  • Beginn des Schmerzes bei Anstrengung
  • Erbrechen
  • Bezeugter Bewusstseinsverlust
  • Blutdruck > 160/100 mmHg

Verschiedene Kombinationen dieser Faktoren hatten eine Sensitivität von 100% und eine Spezifität von 28-38%.

 

Konklusion der Autoren: Liegt bei einem Patienten mit innerhalb von kurzer Zeit stark zunehmenden Kopfschmerzen einer der obgenannten Faktoren vor, sollte eine Subarachnoidalblutung mittels Bildgebung oder Liquorpunktion ausgeschlossen werden.

 

Link zur Studie

BMJ 2010;341:c5204 - Perry JJ et al

12.11.2010 - dde

 
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