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Placeboeffekt in Antidepressiva Studien ist beträchtlich aber seit 25 Jahren unverändert.

Frühere Studien haben eine Zunahme des Placeboeffektes in Studien mit Antidepressiva seit den 70er Jahren aufgezeigt. Furukawa und Kollegen untersuchten in einer im Lancet Psychiatriy publizierten Meta-Analyse, ob dieser Trend nach wie vor besteht und wie gross das Ausmass des Placeboeffektes ist.

Die Autoren suchten publizierte und unpublizierte randomisierte Studien, welche  Erst- und Zweitgeneration Antidepressiva mit Placebo verglichen hatten bei Patienten mit Depression. Als Placeboeffekt galt eine mindestens 50% Verbesserung des Depressionsschweregrades unter Placebo. Insgesamt wurden 252 Placebo-kontrollierte Studien ausfindig gemacht mit einem Total von 26324 Patienten. Die Daten der  Studien wurden jahrgangsweise in eine Meta-Analyse überführt und der Placeboeffekt analysiert.

 

Resultate und Schlussfolgerung

Die Forscher erhielten Daten von den Jahren 1978 bis 2015. In den Jahren von 1978 bis 1991 stieg der Prozentsatz der Patienten, die unter Placebo eine mindestens 50% Verbesserung erzielten kontinuierlich auf 35-40% an. Seither verbleibt der in den randomisierten Studien beobachtete Placeboeffekt in dieser Grössenordnung.

 

Dieses Resultat steht im Widerspruch zu der weitverbreiteten Meinung, dass in jüngeren Jahren eine Zunahme des Placeboeffekts beobachtet wird, so die Schlussfolgerung der Autoren.   

 

Link zu der Studie



14.10.2016 - fgr

 
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