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Sie sind hier: Kongresse/Tagungen » CH-Tagungsberichte 27. November 2020
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Kommentar aus Schweizer Sicht

Flavia Schlegel, Leiterin Direktionsbereich Öffentliche Gesundheit, BAG

 

Die Referentin weist auf die Schwierigkeiten hin, mit welchen sich das BAG in der Prävention des Übergewichts konfrontiert sieht.

  • Es ist häufig schwierig, den Politikern die wissenschaftliche Evidenz als Entscheidungsgrundlage schmackhaft zu machen
  • Empfehlungen zur Ernährung und zur täglichen Bewegung tangieren das persönliche Verhalten – wo endet der Genuss und wo beginnt die Sucht?
  • BAG steht fürs Massvolle ein, ist damit ein Spielverderber
  • Wo darf sich der Staat einmischen – individuelle Gesundheit ist was persönliches, die öffentliche Gesundheit jedoch ist Staatssache

 

In der Schweiz sind wir auf dem „besten“ Weg, den US-Amerikanern betreffend Übergewicht-Prävalenz nachzueifern. Auch in unserem Land nimmt die Rate an Leuten, die sich ungesund ernähren, zu, Schnellimbisse schiessen aus dem Boden und Bewegung ist für immer mehr Kinder und Jugendliche ein Fremdwort. Die Adipositas kostet die Schweiz jährlich ca. 2.7 Milliarden Franken, ähnlich viel wie Alkohol.

 

Bundesrat Couchepin hat das BAG beauftragt, auf 2006 die globale Strategie zur Verbesserung der Ernährung und Erhöhung der physischen Aktivität in die Gesundheitspolitik der Schweiz zu integrieren. Dabei soll der Fokus auf die Jugend gelegt werden.

 

Was macht das BAG zur Zeit konkret? (Alle Massnahmen stehen natürlich unter dem allgemeinen Finanzierungs- und Budgetdruck)

  • Zusammenarbeit mit vielen Organisationen als gute Basis
  • Jährliches Treffen mit Vertretern der Industrie: Erarbeitung grundsätzlicher Massnahmen für ein gesundes Marketing in der Nahrungsbranche
  • Verstärkung der Zusammenarbeit mit der Industrie bezüglich Preispolitik (gesundes Essen billiger), Labeling der Nahrungsmittel
  • Sportpolitik: Präventiver Effekt soll durch Förderung eines breiten Bewegungs- und Sportverständnisses verstärkt werden
  • Projekte: Bsp. „5 pro Tag“, „eat more green“, suisse balance
  • Zusammenarbeit mit BASPO (Bundesamt für Sport)

 

 
Mediscope - dde
 
27.06.2005
 


 
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